Day 14 -18 / Verliebt in Lucca

Aktualisiert: 26. Okt 2020

Ihr Lieben,


möglich, dass ich mich wiederhole, aber das ist mir egal, denn es berührt mich nach wie vor sehr, wie viel Freude ihr mit dem Blog und den Fotos habt. Danke für Eure so lieben Worte, die mir in den jetzigen Tagen immer wieder Mut machen. Schön, dass hiermit neue Ziele auf Euren Bucketlists landen oder ihr zuhause "Italien fühlt". Schauen wir mal, wie Euch die heutige Ausgabe gefällt, vielleicht ist es eine der Letzten. Aber dazu später mehr.


English Text here


"Verliebt in Lucca" -- und wie! Und nein, kein Déjà-vu wie bei meinem damaligen Auslandsjahr in England, in dem ich am ersten Tag meinen damaligen Freund kennen lernte und meinen ursprünglich geplanten dreimonatigen Trip auf ein Jahr ausdehnte. Lucca ist kein feuriger Italiener, sondern ein wunderschönes Städtchen und ich bin nicht das erste Mal zu Besuch. Gerade sitze ich in meinem Appartement direkt an der historischen Stadtmauer und überlege mir was die letzten Tage so passiert ist.


Kommen wir doch zunächst wieder einmal zu den Learnings der Woche:


  1. Wenn du denkst Englisch von Japanern kann unterhaltsam sein hast du noch nicht die Aussprache meiner deutschen Navigationsstimme (Lara, hattest du sie nicht Bertha getauft?) italienischer Straßennamen gehört!

  2. Apropos Navi: Kann man Bertha verklagen? Unsere Beziehung ist gestört seitdem sie mich permanent in Einbahnstraßen lotsen will - natürlich entgegengesetzter Richtung!

  3. Versuche "Ciao" nun eher im Berthastil auszusprechen, scheinbar klinge ich zu italienisch und werde regelmäßig nach der Begrüßung in Läden auf italienisch mit einer Vielzahl an Worten attackiert - bis ich mich als Tourist mit fünf Vokabeln oute.

  4. Meine zukünftige Hochzeiten meiner Kunden bei Regen werde ich nur noch in Bologna shooten! Zzgl. Fahrtkosten!

  5. Ich bin mittlerweile so wandlungsfähig wie die Straßenverkäufer, die beim Wetterwechsel binnen Sekunden ihr Sortiment von Sonnenhüte gegen Regenschirme tauschen.

  6. Ein Tag ohne italienisches Eis ist ein verlorener Tag: meine ganz persönliche sehr gesunde Sabbatical Challenge!


Nach meinem Besuch in Mailand ging es nach Bologna. Oh Bologna, du hast es mir wirklich nicht leicht gemacht! Ich hatte mich sehr auf dich gefreut - so viel gutes gehört, aber wir hatten so unsere Schwierigkeiten. Nach ein paar hundert Kilometer auf der Autobahn steuerte ich die Mautstation an, kurz vom Ziel - nun sollte ich dich also kennen lernen liebes Bologna. 15.60 € sagte der Automat fordernd. Und so nutzte ich wieder einmal die Chance einer ausgedehnten Streckung und Verrenkung um das Bargeld einzuschieben, denn entweder sind meine Arme zu kurz oder mein Auto um schöne italienische Erinnerungsdellen reicher. Nö, Bargeld wollte er nicht. Wieso auch immer, gut, dann eben die Karte. Nö, wollte er auch nicht. Mit steigendem Puls stieg auch die Anzahl an Autos die sich hinter mir einreihten. Die 10. Ansage "sorry it didn`t work" wurde mittlerweile von einem klangvollen Hupkonzert untermalt. Aber der Automat hatte irgendwann erbarmen und schaltete einen Mann vom Service durch, der mich mit einer Überweisungsquittung ziehen lies. Danke Bologna, was ein schallendes Willkommen.


Ich hatte ein Airbnb gebucht und war der festen Überzeugung mit meiner gewohnten Filtereinstellung wieder einmal eine gute Wahl getroffen zu haben. Dem Host hatte ich mitgeteilt gegen 14 Uhr anzukommen und mich 15 Minuten vor Ankunft nochmals final zu melden. Daraufhin erhielt ich auf einmal folgende Nachricht "Bin um 17 Uhr da, bis später". Ja, ich weiß Südländer nehmen es nicht so genau mit der Pünktlichkeit, aber drei Stunden? "Schlüssel gibt es keinen, du bist abhängig von mir", antwortete er auf meine Frage, ob ich schon zuvor in die Wohnung könne. Abhängigkeiten von fremden Italienern mit Verlust des Zeitgefühls finde ich ja überaus charmant. Und als ich mir dann die Bewertungen zu meinem Host durchlies wurde mir schnell klar, meine Filtereinstellungen mit "sehr gut bewertet und Superhost" waren hier definitiv nicht aktiviert. "Als Frau kann ich die Unterkunft nicht empfehlen, unagenehm aufdränglicher Host, schlechtestes Airbnb Erlebnis überhaupt etc." - die Kommentare sprachen eine eindeutige Sprache "Stornierung und 50 Euro Verlust in Kauf nehmen" - noch nie hatte ich so schnell liebend gerne 50 Euro in den Sand gesetzt.


Also buchte ich mir ein Hotelzimmer, mir war irgendwie gerade die Lust auf Airbnb vergangen. Das Hotel war sehr gut bewertet, ich habe nun genau gelesen! Also gut, gebucht und ab zum Hotel! Ja Papa, du hast Recht, ich hätte auch einfach direkt zum Hotel fahren können und dort buchen können. Das sollte ich eigentlich besser wissen, haben wir grundsätzlich alle Familienurlaube ohne Buchungen vorab bestritten und es hat fast immer bestens geklappt (bis auf die 24 Stündige Irrfahrt durch Kroatien - ohne Hotel aber mit zwei maulenden Kids, die heute immer wieder gerne diese Story auftischen ;-))


Ich kam also beim Hotel an und wurde erneut lautstark begrüßt. Dieses Mal keine Hupen, Presslufthammer - und zwar im Hotelzimmer rechts und links neben mir. Noch dazu wirkte die Gegend, in der das Hotel lag nicht sehr einladend. Aber egal, ich schlafe ja nur dort und bin vorwiegend in der Stadt (da musste ich doch kurz lachen bei dem Gedanken, dass ich dachte ich würde dort schlafen können). Also ab in die Stadt. Bologna - nun konnte es doch nur besser werden. Kaum in der City angekommen wurde es "noch besser", drei Männer prügelten sich auf einmal und ich wäre um ein Haar direkt dazwischen gelandet - nur falls jemand an meinem Reaktionsvermögen zweifelt, der sollte nun eines besseren belehrt werden ;-) Ich ließ die Raudis und blutenden Nasen schnell hinter mir.


Und dass mir ein Herr sehr nahe kam und an meiner Handtasche zog, schieben wir nun bitte einfach auf Verlust des Gleichgewichtssinns und kurze Irritation. Mehr verträgt Bologna nun wirklich nicht mehr an negativen Erfahrungen an diesem Tag. Oh nein ich vergaß - die Nacht in der gefühlt alle 15 Minuten die Sirenen eines Autos los gingen und ich permanent an Eure Worte zu den Autoeinbrüchen dachte und auf Berthas Support hoffte - wenn sie nur halb so energisch bei einem versuchten Einbruch meines Autos reagieren würde wie bei mir, wenn ich mich nicht an die Route halte, dann schlägt sie sicher jeden in die Flucht!


Aber nun gut, ein neuer Tag (mit noch heilem Auto, Danke Bertha) und eine neue Chance für Bologna. Und heute sollte es doch wirklich positiver verlaufen, denn schon das Frühstück kündigte sich mit einem Highlight an. Die Tochter meiner Kollegin Susanne studiert aktuell in Bologna und ich freute mich sie kennen zu lernen und endlich mal wieder mit einem Menschen zu kommunizieren :-) Franziska ist seit ein paar Monaten hier, studiert Medizin und hatte sich ihr Auslandssemester natürlich auch anders vorgestellt. Aber genau wie ich, ist sie einfach dankbar für die Chance überhaupt im Ausland sein zu können. Bevor sie in Bologna startete war sie in Heidelberg beim Coronataxi aktiv und begleitete ihre Kollegen zu Coronapatienten nach Hause. Wirklich sehr bewegend, was sie hier berichtete - und wirklich mutig mit Anfang 20! Ich habe mit ihr auch über meine Reise gesprochen und die medizinische Situation in Italien. Und ich bin dankbar, dass auch sie die Meinung teilt, dass Italien aktuell nicht weniger schlecht aufgestellt ist wie Deutschland und im Falle eines Lockdowns der Weg nach Hause immer möglich ist. Außerdem zeigte sie mir ihre Stadt und ich lernte unter anderem, dass Bologna 40 km Arkaden hat - ein Traum jedes Hochzeitsfotografen, der bei schlechtem Wetter immer auf Arkadensuche ist.

Liebe Franziska, ich danke dir für den kurzweiligen Morgen und die schöne Zeit in Bologna, du hast mir die Stadt von einer wirklich schönen Seite gezeigt! Bleibe dir weiterhin treu und halte an deinen Träumen fest, so wie ich dich kennenlernen durfte, wirst du einen tollen Weg vor dir haben und ich sage vielen Dank auch für deinen Einsatz in der Medizin! Danke auch Susanne, dass du uns beide zusammen gebracht hast.


Während es der Tag zuvor auf die "Okay habe einiges gelernt aber brauche es nicht nochmal"-Liste schaffte, kristallisierte sich dieser zum "Bitte bitte mehr davon"-Tag. Und das zeigte mir vor allem, wie schnell sich Dinge ändern können, wenn wir uns darauf einlassen und trotzdem optimistisch bleiben. Montecatini-Terme hieß der nächste Stopp. Ich hatte keine Ahnung was mich hier erwartet, außer ein tolles Hotelzimmer, dass ich mir jetzt für eine Nacht außerhalb des Reisebudgets gönnte.

Ich kam in dem süßen Städtchen an und war begeistert - nicht nur vom Hotel, auch die Altstadt und die Aussicht auf die Berge, hinter denen die Sonne nur so strahlte zauberten auch mir ein ordentliches Grinsen ins Gesicht. Nichts wie raus und meine Umgebung erkunden hieß es. Und so lief ich durch den Park, vorbei an schönen Boutiquen, schaute mir die Therme an, probierte scheinbar heilendes Quellwasser (vielleicht hilft es meinem Zeh, der mittlerweile mehr Farben als der Regenbogen hat) und entschied schließlich noch einen Abstecher zum Nachbarort auf dem Berg zu machen. Durch Olivenplantagen und entlang eines kleinem Flusses kam ich nach gut 40 Minuten Aufstieg an. WOW. Was ein Blick und was ein süßes Bergdorf - unbedingt zu empfehlen (Montecatini Alto). Ganz der Tradition meines Wandertrios mit Ilja und Lorena gab es danach ein Eis. Meine Challenge: die Eisverkäufer entscheiden für mich welches Eis ich wähle und es darf nicht die gleiche Sorte sein wie die Tage zuvor. Und so aß ich das weltbeste Nuss- und Blaubeereis mit Blick auf den Sonnenuntergang in der Toskana. Danke Bologna, ohne deine schlaflose Nacht hätte ich wohl nie das Hotel hier gebucht und diesen Augenblick erlebt. Am kommenden Tag, an dem es zum Glück regnete, nutzte ich ohne Reue den Spabereich (fast alleine - die meisten Hotels hatten hier übrigens auch schon zu) und machte mich danach auf nach Lucca.


"Wieso Lucca", fragte mich Christine, die in Florenz eine Führung anbot. "Es war ein Gefühl an das ich mich erinnerte, ich dachte da könnte es mir gefallen", sagte ich. Und so ist es - vor 15 Jahren habe ich mit meiner Familie Urlaub in der Toskana gemacht und ich hatte noch einige Erinnerungen an Lucca und vor allem das Gefühl, dass mich diese Stadt in ihren Bann zog. 15 Jahre - wie lange das schon her ist, Maurice, schau mal was ich die Tage hier zufällig in meinem Archiv gefunden habe, ich finde wir haben uns kaum verändert ;-) <3


In Lucca angekommen spürte ich gleich wieder, dass ich diese Stadt einfach lieben musste. Von meinem Appartement war ich in wenigen Minuten im Zentrum, all diese verwinkelten Gassen, diese schönen Geschäfte - jedes einzelne mit so viel Liebe und so viel Geschichte. Ich bin in Apotheken gelandet ohne etwas kaufen zu wollen, weil ich so historische Läden live noch nie betreten durfte. Und zum Glück reise ich mit "leichtem Gepäck" - all diese wunderschönen selbstgemachten Schuhe und Taschen - ich könnte mich hier verlieren! Was ich vor allem aber liebe sind die zahlreichen Handwerksbetriebe, die mitten in der Innenstadt zu finden sind und die man bei ihrer Arbeit ein wenig beobachten kann. Egal ob eine Näherei, Weberei, Schuhmacher oder Tischler - das macht diese Stadt erst wirklich lebendig. Ich bin etwas traurig, wenn ich dies sehe und an unsere Problematik des Leerstandes von Innenstädten denke.


In Lucca nutzte ich die Zeit um endlich einmal selbst zu kochen, Wäsche zu waschen und etwas zu arbeiten (die Anfragen meiner Fotokunden für kommendes Jahr sollen nicht unbeantwortet bleiben). Und es fühlte sich so gut an etwas normalen Alltag zu spüren. Wer hätte gedacht, dass Wäsche waschen so ein Glücksgefühl hervorbringen kann - mal sehen wie lange mir das Zuhause erhalten bleibt :-)


Samstags ging es dann nach Florenz. Ich entschied mich hier eine gute Stunde mit dem Zug zu fahren, da sich das Parken in Florenz als sehr schwierig gestaltet. Ich war überrascht wie leer der Zug war und zugleich auch dankbar, denn wenn ich auf eines aktuell verzichte, dann Menschenansammlungen. In Florenz traf ich auf Christine, die für deutsche eine Führung in Florenz anbot. Ich kann Euch Christine (GuruWalk - free walking tour) wärmstens empfehlen, ich habe in zwei Stunden so viel über die Stadt gelernt und sie versteht es unterhaltsam aber auch informativ kurz und kompakt die spannendsten Facts der Stadt nahe zu bringen. Und ein wenig möchte ich Euch davon berichten.


Auch Florenz war ziemlich leer - im Vergleich zu letzten Jahr brach der Tourismus um 80 % ein. 80%! Woher der Name Florenz kommt? Florenz bedeutet "der Prächtige”, “der Blühende” (von lateinisch “flos/flavus = Blume/Blüte/blühend), aber auch “der Mächtige”, “der Glänzende” (von lateinisch “florere” = blühen/mächtig sein/glänzen). Und mächtig und blühend ist und war Florenz schon immer. Wie ich gelernt habe ist eigentlich jeder Ursprung sämtlicher Erfindungen oder berühmter Persönlichkeiten auf Florenz zurück zu führen - selbst wenn nicht alles stimmt, dann wissen sie sich wunderbar zu vermarkten. Wusstet ihr, dass:


- Die Familie Medici durch Textilhandel in Florenz ihren Reichtum erwarb und zu den einflussreichsten Familien Italiens zählte. (Alleine über diese Familie ließe sich ein ganzer Blog füllen, sehr spannend und empfehlenswert sich mit der Geschichte zu befassen)

- Giotto nach dem Glockenturm in Florenz benannt wurde - und es in Italien die leckere Süßigkeit Giotto gar nicht gibt?

- Streetart sich aufgrund des Stadtbildes neue Wege suchen musste und der Künstler Clet die Straßenschilder für seine Kunstwerke so erfolgreich nutzt, dass Touristen wegen ihm anreisen? (Siehe meine Fotos)

- Florenz früher das Manhattan Italiens war und 150 Verteidigungstürme besaß? (Siehe Foto Stadtbild früher)

- Amerigo Vespucci aus Florenz zeitgleich mit Columbus Amerika entdeckte und nach ihm der Kontinent Amerika benannt wurde?

- Die Brücke Ponte Vecchio die einzige Brücke in Florenz war, die im zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde, da Hitler es verhinderte, da er sie schön fand?

- Ursprünglich auf der Brücke Metzgereien angesiedelt waren, die ihren Abfall direkt im Fluss entsorgen konnten?

- Die Familie der Medici dann in der Nähe der Brücke ein Haus übernahm und einen Verbindung über die Brücke erbauen ließ, der Gestank der Abfälle störte und sie dafür sorgten, dass Goldschmiede in die Läden einzogen.

- Folgende berühmte Persönlichkeiten unter anderem in Florenz lebten: Sandro Botticelli, Dante Alighieri, Leonardo Da Vinci, Michelangelo u.v.m.


Neben all den Informationen gab es noch nützliche Tipps zum besten Eis und der besten Pizza in der Stadt - habe ich natürlich beides ausprobiert und für richtig empfunden. Bei der Eissorte fiel die Wahl in diesem Fall auf eine typische Spezialität in der Toskana: Buontalenti. Sehr cremig und geht in Richtung Vanille. Übrigens, selbstgemachtes Eis ist erkennbar durch die Deckel auf den Eissorten. Das aufgetürmte Eis ist in der Regel nicht aus Eigenproduktion.


Nach einem spannenden Tag in Florenz ließ ich es heute in Lucca nochmal ruhiger angehen. Bin durch die Straßen und Läden geschlendert und habe mich mit ein paar Verkäufern unterhalten. Wusstet ihr, dass ein Schuhmacher 10 Jahre ausgebildet wird? Kein Wunder, wenn man diese Meisterwerke betrachtet. Vor dem einsetzenden Gewitter habe ich es mir in einem Cafe gemütlich gemacht und das Treiben an der Kathedrale beobachtet. Herrlich die Kinder, die das 20. Mal um den Platz mit ihrem gemieteten Vierrad rasen und Meter um Meter auf dem Tacho sammeln, als würden sie damit das Rad noch länger leihen können. Der Straßenmusiker kennt lediglich drei Songs, was aber niemanden stört, da die meisten Menschen ohnehin weiter gehen und nicht verweilen. Mich stört es auch nicht - ich mag "Hotel California" und akzeptiere alles außer Weihnachtssongs (denn die Weihnachtsdeko wurde schon in der Stadt aufgehängt). Und während der Donner durch die Straßen kracht, der Platzregen einsetzt und die Blitze die dunklen Gassen erhellen freue ich mich einfach hier zu sein. Hier zu sitzen, mein Buch zu lesen, das Treiben zu beobachten und zu sein.


Ich wünschte es könnte so weiter gehen. Ich wünschte die nächsten Wochen könnten genau so aussehen. Doch leider spitzt sich auch die Lage in Italien zu. Mama, Papa, ich weiß ihr wünscht mich schon längst zuhause. Aber ich werde noch ein paar Tage auskosten und so lange bleiben, wie ich mich sicher fühle. Ich spüre, es wird nicht mehr allzu lange sein. Vielleicht sind es noch ein paar Tage, vielleicht ein, zwei Wochen. Wir werden sehen. "Läuft die Reise wie erwartet? Oder Besser?" Fragte mich die liebe Claudia gerade gestern. "Nein, wie erwartet nicht - ganz und gar nicht. Komplett anders, und dennoch gut!" Schrieb ich. Ich vermisse den Austausch mit Menschen, genieße aber viel Zeit für mich zu haben um Dinge zu reflektieren. Zunehmend wird die Reise, die natürlich ohnehin mit vielen Einschränkungen verbunden ist (was ich aber wusste, darauf habe ich mich eingelassen) von Faktoren wie der steigenden Anzahl Infizierter, drohenden Grenzschließungen und Lockdowns oder Beherbergungsverboten überschattet. Wenn das "leichte Gefühl" des Reisens dann verloren geht ist es für mich auch Zeit abzubrechen. Noch aber koste ich jede Sekunde aus, wäge die Risiken natürlich ab und weiß nicht, wie viele Beiträge ich noch für Euch schreiben darf.

Bitte drückt mir die Daumen.


Ansonsten lasse ich nun wie immer die Bilder sprechen und bin mittlerweile bei über neun Minuten Lesezeit angelangt! Wer bis hier her gekommen ist, Danke fürs mitlesen und lasst mich gerne wissen, was Euch besonders gefällt und meldet Euch bei Fragen! Ich freue mich von Euch zu lesen!


Als nächstes wartet Pisa und das Meer - ich freue mich riesig!


Grazie e Ciao

Eure Laura











































































































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