Day 30 - 38 / Hallo Sommer, Sonne, Meer!

Buneas dias!


Wer hätte es gedacht – ich schreibe Euch heute (ok das ist nun wirklich sehr gemein, bitte verzeiht mir) bei 27 Grad in Shirt und Shorts mit dem Rauschen der Wellen im Hintergrund von Fuerteventura!

English Text here.


Viele hatten damit gerechnet, dass ich Richtung Schweden aufbreche, ein paar auf Norwegen, Luxemburg, Finnland und Frankreich getippt. Nur Janina lag mit Gran Canaria gar nicht so verkehrt, denn da musste ich zwischenlanden.


Das Ende meiner Reise fühlte sich schon wieder ziemlich nah an vergangene Woche, als ich alle Möglichkeiten durchspielte, wie es weiter gehen könnte. Ihr wisst ja wie die Situation momentan in Europa aussieht. Dass die Schweiz aus deutscher Sicht komplett als Risikogebiet eingestuft wurde, machte die Ausgangslage nicht gerade einfacher für mich. Bereits vor zwei Wochen haderte ich bei der Rückreise aus der Toskana, denn ich wollte so gerne noch ein paar Tage am Meer verbringen. Da ich Italien aufgrund der Unruhen und zunehmend unsichereren Lage verlassen habe und nicht wie geplant mit dem Auto Richtung Sizilien gefahren bin, das spanische Festland und Frankreich sich nach wie vor im Ausnahmezustand befinden und Griechenland just ebenfalls einen Lockdown ausgerufen hatte, kam die Nachricht der Kanaren, dass sie nicht mehr zum Risikogebiet zählen wie gerufen. Eigentlich wollte ich während des Sabbaticals nicht fliegen, aber Situationen ändern sich und so darf man sich Fragen auch nochmals neu stellen. Und meine Option war Heimfahrt und Quarantäne in Deutschland oder der Flug aus der Schweiz. Und letzteres war wirklich kein leichtes Unterfangen. Aber bevor ich dazu komme möchte ich zunächst mit Euch die letzten Tage meiner Schweizer Reise Revue passieren lassen.


Ja, was das Wetter angeht, kann ich mich wirklich keinesfalls beklagen. Auch meine letzten Tage in der Schweiz waren überwiegend sonnig und so galt es wieder einmal frische Bergluft zu tanken.

Das letzte Wochenende in den Bergen verbrachte ich mit Alisa. In der Jugend haben wir unzählige Stunden gemeinsam in der Halle verbracht – ich habe ca. 15 Jahre Leistungsturnen geturnt und verbrachte die letzten Jahre nach Vereinswechsel u.a. mit Alisa in der Mannschaft. Verletzungsbedingt musste ich leider mit 19 Jahren Balken, Boden, Barren und Pferd hinter mir lassen und so verloren wir über die Jahre leider auch den Kontakt. Aber ich sage ja immer – mit Begegnungen und Beziehungen ist es wie mit Autofahrten: manchmal teilt man einen gemeinsamen Weg sehr lange, manchmal fahren Menschen aber auch nur einen Wegabschnitt mit dir, erkennen unterwegs eine andere, passendere Wegrichtung. Oder der Weg wird zu holprig – manche steigen aus, andere schnallen sich an. Und so ist man dankbar für die gemeinsam zurückgelegte Wegstrecke und der frei gewordene Platz bietet wieder neue Möglichkeit für weitere „Mitfahrer“. Und vielleicht kreuzen sich später Routen auch mal wieder. Wie bei Alisa und mir.


Und Dank den sozialen Medien haben wir den Kontakt nie ganz verloren. Alisa lebt seit einiger Zeit in der Schweiz, arbeitet bei Roche und war zuletzt als Trainee in den USA, bis Corona auch ihr einen Strich durch die Rechnung machte und sie überstürzt das Land verlassen musste. Wir hatten also mehr als genug aus den letzten Jahren zu berichten und suchten uns zwei schöne Wanderziele.


Samstags steuerte ich zunächst Luzern an. Luzern so sagt man, sei „die Schönste“. Altstadtgässchen aus dem 14. Jahrhundert, zwei historische Holzbrücken, Renaissance trifft Barock und eine wunderschöne Seepromenade mit Blick auf die Gipfelkette (außer bei Nebel, wie in meinem Fall 😉). Die Luzerner beschreiben ihre Stadt selbst wie folgt: „Geld verdient wird in Zürich und Basel, regiert in Bern, verhandelt in Genf. Aber wenn es um Äußerlichkeiten geht (Geld ist in der Schweiz keine Äußerlichkeit), ist Luzern die Nummer eins.“. Und so schlenderte ich durch die Gassen, über den Markt und Richtung Löwendenkmal. Der sterbende Löwe von Luzern ist aus Stein gehauen und erinnert an die im Jahr 1792 gefallenen Schweizer Gardisten. Und diese Erinnerung wird dank Augmented Reality-App auf dem Smartphone oder Tablet zum Leben erweckt. Im Studio aufgezeichnete Filmsequenzen werden auf dem Bildschirm bei gleichzeitig eingeschalteter Handy-Kamera in die Landschaft integriert. Die Geschichte der Kämpfe wird in sieben Szenen erzählt und lässt die Französische Revolution wiederaufleben. So geht Geschichte heute. Super spannend und sehr zu empfehlen.


Anschließend sammelte ich Alisa beim Bahnhof ein und wir machten uns auf den Weg zum Pilatus, den Hausberg Luzerns. Entweder man fährt mit der steilsten Zahnradbahn der Welt ab Alpnachstad oder wie wir mit der Gondel ab Kriens. Mit seiner Höhe von 2128 m hat man (eigentlich) einen atemberaubenden Blick auf den Vierwaldstättersee. Wir hatten allerdings wieder einmal das Wolkenmeer erwischt und darüber will ich mich keineswegs beklagen, denn daran kann man sich einfach nicht satt sehen. Unsere ursprünglich geplante Wanderung zum Matthorn haben wir aufgrund von Zeitmangel doch etwas verkürzt und dafür mehr die Aussicht genossen. Diese teile ich wie immer mit Euch auf den Bildern.


Am nächsten Tag wollten wir wieder etwas aktiver werden und starteten früher (insbesondere Alisa, deren frühes Aufstehen im Zug fast zum Verhängnis wurde – gut, dass die Schaffnerin sie geweckt hat 😉). Ich sammelte Alisa wieder am Bahnhof ein und wir steuerten Sillerenbühl an. Von dort ging es über Hahnemoos, Rägeboldshore, Alp Bütschi und Bergläger einige Stunden durch die Berge. Die Landschaft zeigte sich im Vergleich zum vorherigen Tag wieder von einer ganz anderen Seite und viel schöner als erwartet. Besonders gefallen haben mir die alten Berghütten eingebettet in das Felsenmassiv. Auch bei dieser Wanderung haben wir wieder einige Schweizer getroffen, die sich alle bei Fragen sehr hilfsbereit erklärten. Ein Pärchen bot uns sogar an uns ein Stück mit dem Auto mitzunehmen, da es etwas knapp mit der letzten Gondel wurde. Aber die Wanderung hätte sich für uns einerseits nicht „fertig“ angefühlt und andererseits zieht man in Coronazeiten die Wegstrecke an der frischen Luft sowieso vor. Also haben wir uns etwas gesputet und pünktlich die letzte Bahn erreicht.


Die zwei Tage mit Alisa vergingen wie im Flug. Wir hatten uns so viel zu erzählen.

Was mir vor allem in den Gesprächen mit Alisa wieder einmal bewusst geworden ist, wie viele Dinge sich ändern können. Manchmal stecken wir in einer Situation fest und es fühlt sich an, als würden wir in dieser sicher ewig verharren müssen. Aber wenn wir zurück blicken wie viel sich nur ein einem Jahr, zwei oder fünf Jahren verändert hat, sollte uns eigentlich ebenso bewusst sein, wie viele Veränderungen in Zukunft auf uns warten.

Und wir sollten dankbar sein für jeden Moment und jede Erfahrung. So mussten wir beide daran denken, wie wir uns das letzte Mal vor wenigen Jahren begegnet sind. Ein unfassbar trauriger Anlass, bei der Beerdigung einer Freundin aus unserer damaligen Mannschaft. Der Moment fühlte sich für uns beide so nah an und trotzdem liegt er schon wieder einige Jahre zurück. Und auch wenn sich diese Erinnerung schwer anfühlt, war es leicht über die schönen gemeinsamen Zeiten zu sprechen und mit einem Lächeln daran zurück zu denken.


Ich glaube auch das gehört zu dieser Reise dazu. Eine Freundin fragte vor kurzem „Geht es dir immer gut – oder gibt es auch traurige Momente?“ Es sind natürlich nicht immer nur die schönen Momente – diese Illusion will ich auch nehmen, denn natürlich berichte ich hier vorwiegend über die schöne Zeit. Die Reise selbst in ihrer Gegenwart gab mir bisher auch absolut keinen Grund für „schwere Gefühle“. Aber wo Zeit für Gespräche und zum Nachdenken ist, ist auch Raum für Erinnerungen voller Angst, Trauer, Wut und Unsicherheit. Und gerade durch Alisa ist mir auch nochmal bewusst geworden was die letzten Jahre alles passiert ist. Schönes und weniger schönes. Und Letzteres ist für mich in den Situationen selbst immer ein „funktionieren“ – das realisieren und reflektieren kommt dann später. In Momenten wie bei dieser Reise. Und das ist gut so. Kein Sommer ohne Winter, kein Morgen ohne Abend, kein Licht ohne das Dunkle, keine Freude ohne Trauer – es gehören immer beide Seiten zum Leben und Reisen. Nur so schätzt man die Dinge auch. Und so wurde mir auch nochmal bewusst, wie richtig und wichtig diese Reise dieses Jahr für mich war und ist. Ich glaube zeitweise habt ihr (Danke Mädels) es mehr gesehen als ich und dafür bin ich sehr dankbar, denn so habt ihr mich weiter daran festhalten lassen.


Und so zünde ich neben all den unzähligen schönen Momenten auch immer wieder auf dieser Reise drei Kerzen an für die Menschen, dessen Verlust dieses Jahr mir natürlich noch Nahe geht, bin auch immer wieder in Gedanken bei einem Herzmensch, der in diesen Tagen wieder so hart für seine Gesundheit kämpft (ich bin unfassbar stolz auf dich und weiß du liest das hier <3 ) und bin selbst dankbar über meine Gesundheit, die dieses Jahr nochmals eine neue Bedeutung für mich bekommen hat.


Dieses Jahr ist und war aber für uns alle ohnehin ein „anderes Jahr“ und ja, es gibt diese und diese Momente – aber ich bin dankbar für all diese Facetten.

Und deshalb war es für mich auch umso wertvoller weiter zu reisen. Aber der Weg von der Schweiz auf die Kanaren stellte mich vor manche Hürde. Nach der Meldung, dass die Kanaren kein Risikogebiet mehr seien, stieg natürlich die Nachfrage nach Flügen. Bis vorgestern war eine Anreise ohne Coronatestergebnis möglich, nun muss dieser im Abflugland selbst bezahlt werden und darf bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein. Meine Problematik: in der Schweiz zahlt man 300 Franken für den Test (was eine Überraschung) und die Sicherheit auch einen Flug im passenden Zeitraum zum Testergebnis zu bekommen war das eigentliche Problem. Also war klar, ich musste vor Samstag anreisen. Die Schweiz verfügt ohnehin über ziemlich schlechte Flugverbindungen, wie ich damals schon merkte, wenn ich für meine Schweizer Künstler die Reiseplanung übernahm. Nun spürte ich es am eigenen Leib. Die wenigen Flüge die es gab, starteten bei 700 Franken aufwärts und beinhalteten zum Großteil Zwischenaufenthalte von 30 Stunden in Madrid. Und so schön Madrid auch ist, in aktuellen Zeiten möchte ich lieber weniger als mehr Zeit dort verbringen. Nach stundenlanger Suche fand ich dann einen Flug vor Samstag mit lediglich 2 Stunden Aufenthalt in Madrid. Also buchte ich diesen Flug für nicht wenig Geld aber mit dem Wissen, dass es nun die beste Option war. Mein Auto und Bertha verweilen derzeit in der Nähe vom Züricher Flughafen, für ebenfalls nicht wenig Geld. Ach Schweiz, daran könntest du wirklich noch etwas arbeiten.


Ja, im schlimmsten Fall kann ich in wenigen Wochen nicht mehr in die Schweiz einreisen und es ist womöglich wie bei vielen anderen Ländern nur noch ein triftiger Grund zulässig. Aber wer weiß was in ein paar Wochen ist, wer weiß was in ein paar Tagen oder Stunden ist. Ich bin bisher so oft auf Nummer Sicher gegangen, aber ob das immer der beste Weg ist, weiß man ja auch nicht. Also schauen wir mal und denken positiv.


5 Uhr morgens startete also Mittwoch mein Tag und es ging zunächst zwei Stunden von Interlaken nach Zürich. Ich hatte zuvor verschiedene Formulare zur Einreise in Spanien ausfüllen müssen und ich hoffte meine große Vorfreude in ein Flugzeug zu steigen (Achtung Ironie) machte mir in Form von „Reisefieber“ bei der „Corona Temperaturmessung“ keinen Strich durch die Rechnung. Aber alles ging gut! Und während ich bei den letzten Flügen von meinen Freunden immer gut abgelenkt wurde, schaffte das dieses Mal Musik, ein Buch und meine dreijährige Sitznachbarin Mia (lautstark). Lediglich auf die kleinen Propellermaschinen hätte ich durchaus verzichten können.

Um 19 Uhr landete ich auf Teneriffa und stellte erst einmal fest, dass ich durch die gewechselte Zeitzone eine Stunde dazugewonnen hatte - juchhu, das Uhrumstellen fühlte sich nach Abenteuer an, nicht ganz die australische Zeitzone, aber immerhin! Ich bezog für eine Nacht ein Zimmer in der Nähe des Flughafens, um am nächsten Tag nach Fuerteventura aufzubrechen. Kein Ankommen in einem Land meines Sabbaticals war so besonders wie Spanien. Nicht nur das Lösen der Anspannung, als bei der Einreise alles geklappt hat (wenn man bedenkt, dass ich nur auf die Kanaren reiste – Danke Corona), die Landung bei Sonnenuntergang mit Blick auf das Meer, die 20 Grad und spanische Sprache ließen mich gleich willkommen fühlen. Ach Spanien, was habe ich dich vermisst. Wie gerne denke ich an meine drei Wochen in Malaga zurück, es wird Zeit nach rund 10 Jahren das Spanisch wieder etwas aufzufrischen.


Die Nacht war kurz, sehr kurz (sagen wir eine Stunde um es aufzurunden). Ich freute mich deshalb umso mehr auf Fuerteventura. Wieso Fuerteventura? Ich war bereits zwei Mal auf der Insel und hier ist mein absoluter Lieblingsort. Eine eigentlich recht eintönige und landschaftlich nicht wirklich beeindruckende Insel. Aber verknüpft mit ganz besonderen Erinnerungen und dem schönsten Strand Europas Morro Jable war es für mich der perfekte Ort zum „Ankommen“. Eigentlich wäre ich dieses Jahr schon mit Maria hier gewesen – ja das bekannte „eigentlich“. (Maria, in Gedanken bist du dabei)


Unvergesslich bleibt der Moment, der mir wieder gezeigt hat, wie herzlich und hilfsbereit die Spanier sind! Ich musste eine Fahrt mit dem Bus zurücklegen, vorab konnte ich online leider kein Ticket buchen. Ich hoffte also dieses im Bus lösen zu können. An der Haltestelle (die in keinster Weise als Haltestelle zu erkennen war) kam ich ins Gespräch mit einer Spanierin. Alleine die Freude zu sehen, wenn die Spanier erkennen, dass man sich bemüht Spanisch zu sprechen ist unbezahlbar. Und zu meiner Verwunderung hat die Kommunikation doch sehr viel besser geklappt als ich erwartet hatte. Manchmal mit Händen und Füßen. Die Dame erzählte mir, dass wir nicht ganz sicher sein können, wann der Bus kommt, wirklich pünktlich sei er nur für die Schulkinder am Morgen, die arbeitende Bevölkerung kann nicht so wirklich sagen, wann sie im Büro ankommen. Und sie sollte Recht behalten, eine halbe Stunde „Verspätung“ sprach definitiv für die „mañana mañana“ Kultur. Als ich mein Geldbeutel zückte erklärte sie mir, dass dies in Coronazeiten nicht ginge bar zu zahlen, ich hätte am Flughafen eine Buskarte kaufen und mit Geld aufladen müssen. Einen kurzen Moment sah ich mich schon mit dem Gepäck die sieben Kilometer zu Fuß laufen, aber bevor ich diesen Gedankengang weiter verfolgen konnte, erklärte sie mir bereits, dass sie mich auf ihrer Karte mitnimmt. Ich wollte ihr daraufhin mein Geld geben, aber sie lehnte mehrfach ab und sagte: „Du bist unser Gast, du bist eingeladen – die Insel ist froh, wenn Menschen wie du in hier her kommen, denn ihr seid unsere Existenz, bitte komme wieder.“ Wow. Während der Busfahrt wurde ich noch mit ein paar Infos von der Dame versorgt und bei jedem Stopp erklärte sie mir, wie viele Haltestellen noch folgen. „ásalo bien, hasta la próxima!“ Ja, bis zum nächsten Mal, ich komme sicher wieder!


Die Auswahl an Unterkünften in Fuerteventura war nicht wirklich groß, da viele Hotels nicht darauf vorbereitet waren, dass die Kanaren ihren Status „Risikogebiet“ verlieren. Und so entschied ich mich spontan für den Robinson Club (der Aldiana, in dem wir die letzten zwei Mal waren, hatte leider zu). Aber so landete ich trotzdem an meinem Lieblingsstrand und wusste es warten ein paar Tage Sport, gutes Essen und in der Regel auch interessante Leute. Ja dieses Sabbatical ist eine bunte Mischung aus allem, aber was ist bei dieser Reise schon normal. Meine Abholung am Flughafen mit dem 14-Sitzer Bus ließ mich kurz überlegen, ob ich wohl wie im Bus auch im Club der einzige Gast sein werde. Den Gedanken habe ich aber schnell verworfen, denn ich wusste, der Club ist zwar aus Hygienegründen nur zu 40 % belegt, aber es wird sicher noch ein paar Reisende geben ;-)


Nun bin ich schon einige Tage hier und es ist einfach gigantisch – ich höre meine Mädels nun wieder im Chor sagen „alles richtig gemacht“ 😊 Die 24 – 27 Grad rechtfertigen nun endlich meine Sommerkleidung, die ich in den Bagpack gepackt habe. Mein Alltag hier ist für Euch eher langweilig – keine Bergtouren, keine Städtetrips – hier warten tagtäglich Yoga, Tennis, Workouts, Strandspaziergänge und gutes Essen. Ja hier muss ich Ausdauer beweisen, im Sport, im Nichtstun und an der Bar! Bei letzterem wäre die Käsefonduegrundlage aus der Schweiz gar nicht schlecht. Und ja, binnen nicht einmal fünf Minuten war ich im Club hier bereits voll integriert. Es sind einige Leute in meinem Alter da, die vor dem Lightlockdown geflohen sind, ihr „mobile Office“ auf die Insel verlegt haben oder ähnlich wie ich, ihre Reisepläne adaptiert haben. So genieße ich die Tage hier und sage schon einmal Danke an Marc, Felix, Andreas, Ben, Bine, Lisa und Christian und kann nicht beschreiben, wie glücklich ich hier gerade bin.


Mehr Bilder zur Insel und ein bisschen mehr von meinem Alltag gibt es dann nächste Woche zu lesen und sehen (meine Kamera hatte ich nämlich hier noch nicht einmal in der Hand, hab Euch aber ein paar Schnappschüsse mit dem Handy dran gehängt) - außerdem hatte ich hier eine unglaubliche zufällige Begegnung. Also wir lesen uns nächste Woche - ich sende Euch Sonne und eine feste Umarmung,


Laura





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